deadline-day banner
сб, 19 янв. 2019 г.
Айнтрахт Франкфурт
Форум Айнтрахт Ф.
5. место  
Фрайбург
Фрайбург Форум
13. место  

Информация

Айнтрахт Франкфурт   Фрайбург
Adi Hütter A. Hütter Тренеры C. Streich Christian Streich
240,85 млн € Общая рыночная стоимость 188,65 млн €
24,2 ø возраст 26,3

Gesamtbilanz: Бундеслига

Поделиться слухами

18. Spieltag: Eintracht Frankfurt - SC Freiburg

16 янв. 2019 г. - 17:05 Часов
Wann: Samstag, 19.01.2019 um 15:30
Wo: Waldstadion zu Frankfurt
Wer: Wir
Also: Gib ihm!
18. Spieltag: Eintracht Frankfurt - SC Freiburg |#1
16 янв. 2019 г. - 17:07 Часов
So, Kinders! Es geht wieder weiter. Die Winterpause ist endlich überstanden und die Spannung steigt.
Am Samstag erwarten wir den SC Freiburg im Waldstadion. Traditionell habe ich persönlich sehr sehr selten ein gutes Gefühl vor einem Duell mit den Freiburgern. Diese Mannschaft ist immer schwer zu schlagen. Das funktioniert nur, wenn alle 100% Einsatz zeigen, das werden die Freiburger nämlich auch tun.
Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich in der Vergangenheit bei einer Niederlage gegen den SC selten lange verstimmt war, weil ich den beachtlich ballsicheren Breisgauern im Prinzip jeden Punkt von Herzen gönne. Das ist einfach ein toller Verein, der seit langer Zeit sehr beeindruckend geführt wird und den ich nicht mehr missen möchte. Was die mit ihren verhältnismäßig geringen finanziellen Möglichkeiten Jahr für Jahr auf die Beine stellen spricht für sich und ist nicht hoch genug einzuschätzen. Dazu haben sie den besten Trainer der Bundesliga und äußerst sympathische Fans. Einziger Nachteil ist die regional-bedingte Mundart, welche nach längerem Zuhören dazu führen kann, dass man sich in einem nicht endenden Seitenbacher-Werbespot-Albtraum wiederfindet. Aber dafür können sie ja nichts, von daher kann man es ihnen auch nicht vorwerfen.

Jetzt aber genug der Lobhudelei. Die Eintracht ist nämlich auch gut. So!

Ich bin äußerst froh, dass ich euch - geneigte Leser der sportiven Unterhaltungsorakelei - einen weiteren Artikel aus der GkZ präsentieren darf, welcher am Sonntag, den 20.01.2019 erscheinen wird. Das erspart mir wiederum das lästige Runterrattern von Prognosen, die am Ende dann doch nicht eintreffen.

An dieser Stelle aber vorerst nochmal die WARNUNG an alle, die sich am Samstag lieber überraschen lassen wollen: Lest den folgenden Artikel bitte NICHT, wenn ihr noch nicht wissen wollt, wie das Spiel verlaufen wird.
Und für die jüngere Leserschaft: Nisch lesen, wenn ihr Spoiler hated, ihr Lauchs!

Dann wollen wir mal:

"
Eintracht Frankfurt bezwingt SC Freiburg glücklich mit 3:1

Von einem "geglückten wenn auch glücklichen Rückrundenauftakt" sprach Fredi Bobic nach dem Spiel am gestrigen Samstag, in dem die Eintracht den SC Freiburg mit zwei Toren in den Schlussminuten niedergerungen hat.
Die SGE begann vorerst ohne Neuzugang Rode, dafür mit einer ganzen Menge Druck. Die Freiburger waren gefühlt noch gar nicht auf dem Platz, als es bereits 1:0 für die Eintracht stand. Nachdem der SC angestoßen hatte, war es Ante Rebic, der blitzschnell einen Pass abfing und die Dampfwalze, die sich Eintracht-Offensive nennt, ins Rollen brachte. Über eine blitzschnelle Kombination zwischen Rebic, Haller und de Guzman landete der Ball beim auf links durchstartenden Kostic, der eine präzise Flanke auf den an der Strafraumkante freistehenden Jovic schlug, welcher mit einem gezielten Vollspannstoß dem überforderten Schwolow keine Abwehrchance ließ (1.). Es war bereits Jovic's 13. Saisontreffer, welcher ihm die alleinige Führung in der Torjägerliste einbringen sollte.
Wer jedoch dachte, dass die schnelle Führung der Eintracht in die Karten spielen würde, der sah sich absolut bestätigt. Freiburg fand in den ersten gut 25 Minuten so gut wie gar nicht statt, da die Eintracht durch ihr druckvolles Pressing immer wieder Ballgewinne verzeichnen und daraus resultierend Torchancen kreieren konnte. Das 2:0 wollte jedoch nicht fallen, denn hervorragende Chancen durch Haller (4.), Rebic (11.), da Costa (13.) und Kostic (17.) wurden ebensowenig genutzt, wie die hundertprozentige Möglichkeit von Fernandes, als dieser auf einmal völlig frei vor Schwolow auftauchte (25.), und nach einem Blick nach rechts nicht den mitgelaufenen Rebic bediente, sondern in alter Carsten-Jancker-Manier den Ball halb verstolperte und halb am Kasten vorbeistreichelte.

Diese Szene sollte eine Schlüsselszene der ersten Halbzeit werden, denn direkt im Anschluss daran kassierte die SGE völlig überraschend, und zu diesem Zeitpunkt auch unverdient, den Ausgleich durch Kapitän Frantz, der einen schnellen SC-Konter über Koch und den zurückgekehrten Grifo sehenswert aus knapp 18 Metern abschloss (26.).
Eintracht-Kapitän Abraham kassiert außerdem noch eine gelbe Karte, weil er sich beim Schiedsrichter ein bisschen zu eifrig beschwert hatte.
Das Spiel war also wieder komplett offen. Leider führte der Ausgleich allerdings auch dazu, dass der Spielfluss nahezu komplett verloren ging und die Fans nicht viel mehr als ein paar unnötige Nickligkeiten und einige verheerende Fehlpässe bewundern durften, die aber nicht zu Torchancen führen sollten, da sie ihrerseits mit nicht minder beeindruckend schlechtem Passspiel beantwortet wurden.

Einen Aufreger gab es dann noch in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit, als der Schiedsrichter auf einmal das Spiel unterbrach und das Zeichen für den Videobeweis machte. Da niemand so wirklich mitbekommen hatte, weswegen sich Köln überhaupt eingeschaltet hatte, waren die Zuschauer umso mehr schockiert, als der Schiedrichter Eintracht-Kapitän Abraham die rote Karte zeigte.
Da niemand, inklusive des vom Platz gestellten Spielers, überhaupt wusste, was genau passiert war, war die Aufregung auf Seiten der Frankfurter groß. Nur noch zu zehnt verließen die sichtlich emotionalisierten Adlerträger den Platz Richtung Kabinen, denn der Schiedsrichter hatte zur Halbzeit gepfiffen.
Nach dem Spiel bezog VAR-Projektleiter Jochen Drees Stellung: "Die Videoschiedsrichter sind dazu angehalten, auf unsportliches Verhalten entsprechend zu reagieren. Einer unserer heutigen Kollegen in Köln, der des Lippenlesens mächtig ist, hat eindeutig gesehen, wie der Spieler David Abraham in Richtung des Schiedsrichters das spanische Wort "puta" gerufen hat, dessen Übersetzung ich Ihnen an dieser Stelle ersparen möchte. Eine derartige Schiedsrichterbeleidigung ist mit der roten Karte zu ahnden. Das Lippenlesen wird in Zukunft eine weitaus größere Rolle einnehmen, da es ab dem kommenden Semester in allen Studiengängen der Zahnheilkunde obligatorisch wird. (Der Abschluss in Zahnheilkunde ist in Deutschland die allererste Voraussetzung, um Spiele in der Bundesliga pfeifen zu dürfen. , d. Red.)

Nur noch zu zehnt, dafür aber mit Neuzugang Rode, der für Fernandes kam, sowie mit Salcedo, der positionsbedingt für Luka Jovic ins Spiel kam, startete die Eintracht in die zweite Halbzeit.
Auch Freiburg überraschte mit einem Wechsel, wie es ihn in der bisherigen Bundesligageschichte noch nicht gegeben hat. Mittelfeldspieler Haberer blieb in der Kabine, für ihn kam niemand. Trainer Streich kommentierte den Schachzug damit, dass er sich in einem solchen Fall gerne mit dem Gegner solidarisiere, um gegen die unsägliche VAR-Entscheidung zu protestieren. Somit hieß es zu Beginn der zweiten Halbzeit zehn gegen zehn.

Und der SC Freiburg erwischte den besseren Start. Der ehemalige Frankfurter Waldschmidt war es, der gleich zwei gute Chancen zur Führung hatte. Doch zunächst scheiterte er am großartig aufgelegten Trapp (49.), nur 3 Minuten später rettete für die Eintracht nur noch der Innenpfosten, nachdem Waldschmidt aus 23 Metern unbedrängt draufzimmern durfte.

Dann entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem beide Teams zu guten Chancen kamen, die besten vergaben Rebic (56.), de Guzman (61.) und Haller (67.), sowie auf der anderen Seite der mittlerweile eingewechselte Petersen (57.) und der auffällige Grifo mit einem sehenswerten Freistoß (71.).

Dann verflachte die Partie zusehends und es gab kaum noch Highlights. Als man schon dachte, dass sich beide Teams mit der Punkteteilung arrangiert hätten, stach die Eintracht aber aus dem Nichts eiskalt zu. Rode gewann einen Ball im Mittelfeld, spielte einen perfekt getimten Pass in die Tiefe, der den gestarteten Haller erreichte. Dieser ließ Koch aussteigen und schob den Ball in der Manier eine Klassestürmers am herauseilenden Schwolow vorbei zum umjubelten 2:1 für die Frankfurter (89.).
Die Freiburger versuchten im Anschluss zwar noch einmal, alles nach vorne zu werfen, wurden von der SGE aber trocken ausgekontert. Wieder war es Rode mit einem stark erkämpften Ball, der den Angriff der Adler einleitete. Der in der Vergangenheit so oft von Verletzungen geplagte Terrier bediente Kostic, der mit viel Tempo auf links in den Strafraum eindrang, den Ball lässig in die kurze Ecke schieben konnte und somit den 3:1 Entstand markierte.
Am Ende bleibt ein nicht ganz verdienter Erfolg für die Hessen, die damit weiterhin im Kampf um die europäischen Plätze dabei sind, sowie ein fahler Beigeschmack bezüglich des wiedermal in der Kritik stehenden Videobeweises.
Weiter geht es für die Eintracht am kommenden Samstag, wenn sie bei Werder Bremen zu Gast ist. Der SC trifft, ebenfalls am Samstag, auf die TSG Hoffenheim.


Eintracht Frankfurt:

Trapp - Kostic - N'Dicka - Hasebe - Abraham - da Costa - Fernandes (Rode, 46.) - de Guzman - Rebic - Jovic (Salcedo, 46.) - Haller

SC Freiburg:

Schwolow - Günter - Heintz - Gulde - Kübler - Koch (Petersen, 54.) - Gondorf - Frantz - Haberer (niemand, 46.) - Grifo (Höler, 78.) - Waldschmidt


Stimmen zum Spiel:

Eintracht-Kapitän David Abraham: Die rote Karte ist ein Witz. Weder habe ich den Schiedsrichter, noch irgendjemand anderes beleidigt. Ich habe gerufen "Bruda", weil ich gesehen habe, dass Ante (Rebic, d. Red.) nicht fokussiert war. Keine Ahnung was in Köln passiert ist.

SC-Trainer Christian Streich: Also langsam hab ich die Faxen dicke mit den Videoschiedsrichtern. Deswegen simma in der zweide Halbzeit nur mit zehn Mann angetreten. Glückwunsch an Frankfurt zum Sieg. Ein Unentschdiede wäre geräschdä gewesen. Aber wir werden stärgä zurückkomme - stark wie das neue Bundesligamüsli von Seitenbacher.

SGE-Abräumer Gelson Fernandes: Ich wollte den Ball eigentlich rüberlegen. Aus dem Augenwinkel glaubte ich jedoch erkannt zu haben, dass nur Brane (Hrgota, d. Red.) mitgelaufen war. Daher hab ich es lieber alleine versucht. Da haben mir meine Augen einen Streich gespielt.

SGE-Präsident Peter Fischer: Geil war des. Geil geil geil!

(Glaskugelzeitung vom 20.01.2019)
"


Mensch, da wird aber wieder was losgewesen sein. Trotzdem hab ich irgendwie ein mulmiges Gefühl, was das Ergebnis angeht.
Nichtsdestotrotz wünsche ich allen Beteiligten - in welcher Form auch immer - ein spannendes, gutes und friedliches Spiel. Auf dass der Bessere gewinnen möge. Und darauf, dass wir das im besten Falle sind...

Prost!
Эта статья в последний раз редактировалась Jahones 16 янв. 2019 г. на 17:09 Часов
18. Spieltag: Eintracht Frankfurt - SC Freiburg |#2
16 янв. 2019 г. - 17:18 Часов
Vielen Dank für die schöne Eröffnung, ich musste mehrmals schmunzeln Lachend

Eine Anmerkung zur Einleitung hab ich jedoch:

Zitat von jahones
Einziger Nachteil ist die regional-bedingte Mundart, welche nach längerem Zuhören dazu führen kann, dass man sich in einem nicht endenden Seitenbacher-Werbespot-Albtraum wiederfindet. Aber dafür können sie ja nichts, von daher kann man es ihnen auch nicht vorwerfen.

Seitenbacher ist schwäbisch und hat mal so gar nix mit unserem Dialekt zu tun.
Genauso wenig wollen wir mit Schwaben etwas zu tun haben (aber wer will das schon) Zunge raus

Zur Aufstellung:
Da Günter beim SC verletzt ist, wird wahrscheinlich Frantz die linke, hintere Seite abdecken.

Zum Spiel:
Ich sehe ebenfalls die Eintracht im Vorteil. Gerade mit dem Raketen-Sturm wird da einiges auf die Freiburger Abwehr zukommen. Wenn der SC es schafft, so lange wie möglich die Null hinten zu halten, könnte ein Punkt drin sein. So richtig daran glauben mag ich jedoch nicht.

Ich wünsche allen ein schönes und faires Spiel, möge der bessere gewinnen smile

Tipp: 2:0 (Rebic, Haller)
18. Spieltag: Eintracht Frankfurt - SC Freiburg |#3
20 янв. 2019 г. - 14:54 Часов
Du versteifst Dich da in meinen Augen zu sehr auf diese Szenen, wo man eh unterschiedlicher Auffassung sein kann.

Genug Fussballfans sehen gestern bei der Aktion von Rebic ein zu hartes Einsteigen, ergo Foulspiel und dann wäre es also ein Fehler vom VAR gewesen, NICHT einzugreifen.

Wir speziell, auch andere Fans sicherlich, würden solche Aktionen eher nicht abpfeifen und erkennen daher ein Fehler vom VAR, weil er eben eingegriffen hat.

Und da bin ich ehrlich; wenn es absolut strittig ist ob Foul oder nicht, dann sollte man besser nicht eingreifen. Aber wenn man schon sagen kann "ja gut, kann man schon pfeifen"; dann sehe ich da insgesamt gesehen keinen Fehler vom VAR, wenn er bei solchen Aktionen eingreift.

Ich finde wie gesagt, dass schon viele Szenen durch den VAR diese Saison im Nachgang korrekt abgeändert/korrigiert wurden - und das ist für mich auch genau das, wofür der VAR stehen sollte.

Dass es (grade zu Beginn) noch größere Schwierigkeiten gab, war zwar nicht schön, aber war auch zu erwarten. Selten funktioniert eine Neueinführung (von was auch immer) komplett reibungslos.


Das ist für mich daher mitnichten eine "Scheingerechtigkeit"; sondern schon eine klare Hilfe für die Schiris auf dem Feld. Auch vor dem VAR wurden zig Situationen, die im Prinzip gleich gelagert waren, von verschiedenen Schiris komplett anders ausgelegt/bewertet - daher hat sich so gesehen nichts geändert im Hinblick auf das individuelle Bewerten von Szenen.

Aber was ich sich eben geändert hat, dass klare Fehlentscheidungen aufgrund übersehenen Abseits oder gar ein Phantomtor wie damals von Helmer oder Kießling eben nicht mehr passieren können - und das ist doch für alle hilfreich und daher absolut zu begrüßen.


Wer aber erwartet hatte oder noch immer erwartet, dass alle Szenen zu 100% so entschieden werden, wie man es als Fan gerne hätte - der wird logischerweise immer wieder enttäuscht sein bzw. werden.

Nehmen wir die Szene von Jovic in Berlin; für uns alle war das ein klarer Elfer. Aber fragen wir doch mal die Anhänger von Hertha; wie hätten die diese Szene entschieden mehrheitlich? Auch sonst gab es Aussagen von Fans anderer Vereine, die diese Szene auch wie wir entschieden hätten (also klarer Elfer); aber auch viele, die schrieben, dass man das durchaus auch so entscheiden konnte wie es entschieden wurde.

Damit muss und kann man meiner Meinung nach auch weiterhin sehr gut leben; die individuelle Sichtweise wird im Sport immer bleiben und daher kann man da keine Scheinehrlichkeit erkennen finde ich; sondern einfach weiterhin das menschliche. bzw. das indivuelle der verschiedenen Sichtweisen.

Dass klare Fehler, die vorher bei Dingen wie eben Abseits oder gar Phantomtore passierten, nun ausgeschlossen sind, macht für mich den VAR alleine deshalb schon sinnvoll.
  Опции поста
Вы действительно хотите удалить всю ветку?

  Опции ментора
Вы действительно хотите удалить этот пост?
  Пожаловаться на эту запись
  Пожаловаться на эту запись
  Пожаловаться на эту запись
  Закладка
  Подписки на ветки
  Интересная запись
  Интересная запись
  Интересная запись
  Опции поста
Используйте поиск ветки, если хотите переместить эту ветку на другую ветку. Нажмите «создать ветку», если хотите превратить этот пост в отдельную ветку.